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Gewerkschaften & ArbeitsweltDer ÖGB und seine Teilgewerkschaften sind trotz Schwierigkeiten immer noch für die Durchsetzung der Anliegen der Erwerbsarbeitlsoen potentiell ein wichtiger Bündnispartner. Um die Gewerkschaften und die AK für die Anliegen der arbeitslosen zu mobilisieren und den gemeinsamen Kampf von ArbeitnehmerInnen und Erwerbsarbeitslosen, die gemeinsam unter den Auswüchsen des Kapitalismus und Neoliberalismus leiden, zu fördern, hat das Arbeitslosennetz eine Arbeitsgruppe "Erwerbsarbeitslose - Gewerkschaften" gegründet und macht auf Gewerkschaftsveranstaltungen auf die Anliegen der Erwerbsarbeitslsoen aufmerksam. Erstes Etappenziel könnte die Gründung einer eigenen Interessensgemeinschaft für Erwerbsarbeitslose in der gpa-djp sein. Ein Konzept dafür wurde bereits vor einigen Jahren von einem engagierten Gewerschschaftssekretär verfasst, verschwand allerdings in der Schublade, weil die gpa-djp eher nach Managementkriterien als nach klassischen Gewerkschaftskriterien gefürht wird: Nicht der Kampf für jene, die am meisten unter den einstweilen vorherrschenden wirtschaftlichen Verhältnissen zu leiden haben, steht im Vordergrund, sondern Service und Aktionen für jene ArbeitnehmerInnengruppen, die der Gewerkschaft am ehesten zusätzliche Mitgliedsbeiträge einbringen. So kommt es dazu, dass Menschen, die jahrzentelang brav Ihre Beiträge gezahlt haben, im Falle der Arbeitslosigkeit de facto von den Gewerkshcaften in Stich gelassen werden und sich diese Menschen nach einige Zeit frustriert von den Gewerkschaften abwenden. So tragen die Gewerkschaften ihr Schärflein bei, dass frustrierte Langzeitsarbeitlose aus Protest die FPÖ wählen, obwohl gerade diese Partei die sogenannten "Sozialschmarotzerdebatten" angezettelt hatte und Zwangsarbeit für Langzeitsarbeitslose in Form gemeinnütziger Arbeit gefordert hatte. Diese wird nun auch von der SPÖ forciert, insbesondere in der Steiermark, wo der SPÖ-nahe Verein Erfa von SPÖ-Sozialstadträtin Elke Edlinger zum Menschenrechtspreis des Landes Steiermark vorgeschlagen wurde und diesen sogar erhalten hatte, obwohl erfa zu diesem Zeitpunkt bereits ein Jahr lang einZwangsarbeitsporgramm für das AMS durchführte, das unter menschnerechtswidriger Androhung der Existenzgrundlage (AMS-Bezug) vom AMS beschickt wird. Kontakt: Martin Mair News:
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